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Anschluss und Parallelbetrieb

Erzeugungsanlagen, der Weg zum Parallelbetrieb mit dem Netz der inetz GmbH

Wir zeigen Ihnen die Schritte von der Anmeldung zum Anschluss über die Reservierung der elektrischen Leistung bis hin zur Inbetriebnahme Ihrer geplanten Erzeugungsanlage (EZA).

  • Schritt 2: Prüfung der Netzanschluss-/ Einspeisemöglichkeit

    Nach Vollständigkeit der eingereichten Unterlagen wird durch inetz die Anschlussmöglichkeit Ihrer geplanten Erzeugungsanlage an das vorhandene Netz unter Berücksichtigung der gegebenen Netzverhältnisse, der Leistung, der Betriebsweise und zu erwartender Netzrückwirkungen geprüft. Das Ergebnis teilen wir Ihnen schriftlich mit.

  • Schritt 3: Errichtung und Inbetriebnahme der Erzeugungsanlage

    Bitte stimmen Sie den Inbetriebnahmetermin an der Übergabestelle rechtzeitig mit uns ab. Ab dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme gilt die Übergabestelle als abgeschlossene elektrische Betriebsstätte entsprechend DIN VDE 0105-100.

    Nach schriftlicher Anzeige über die fertig gestellte Erzeugungsanlage seitens des Elektrofachbetriebes wird ein Termin mit inetz zum Zählereinbau/-wechsel vereinbart. Die anschließende Inbetriebnahme des Netzparallelbetriebes der Erzeugungsanlage wird von inetz begleitet.

    Nach Aufnahme des Parallelbetriebes Ihrer Erzeugungsanlage mit dem öffentlichen Netz erhalten Anschlussnehmer bzw. Anschlussnutzer/ Anlagenbetreiber die Bestätigung zum Einspeiseverhältnis zur dauerhaften Regelung der gegenseitigen Beziehungen. Bei Neuerrichtung eines separaten Netzanschlusses, ausschließlich für eine Erzeugungsanlage, erfolgt gleichzeitig eine Bestätigung des Netzanschlussverhältnisses.

    Die Inbetriebnahme der Erzeugungsanlage ist durch den Anlagenbetreiber und den Anlagenerrichter im Inbetriebnahmenachweis zu dokumentieren.

    Formulare für die Inbetriebnahme:

  • Zusätzliche Unterlagen bei Biomasse-Anlagen

    An die Einspeisung und Vergütung von Strom aus Biomasse oder Biogas knüpft das EEG umfangreiche Vergütungsvorschriften, die vom Anlagenbetreiber einzuhalten und ggf. nachzuweisen (Umweltgutachten etc.) sind. Die BiomasseV regelt

    • geltende Biomasseeinsatzstoffe,
    • für welche Stoffe eine zusätzliche einsatzstoffbezogene Vergütung in Anspruch genommen werden kann,
    • welche energetischen Referenzwerte für die Berechnung dieser Vergütung anzuwenden sind,
    • wie die einsatzstoffbezogene Vergütung zu berechnen ist,
    • welche technischen Verfahren zur Stromerzeugung aus Biomasse in den Anwendungsbereich des Gesetzes fallen und
    • welche Umweltanforderungen bei der Erzeugung von Strom aus Biomasse einzuhalten sind.

    Die BioSt-NachV soll sicherstellen, dass flüssige Biomasse, die zur Stromerzeugung im Rahmen des EEG eingesetzt und vergütet wird, bei der Herstellung, Lieferung und Verwendung verbindlichen Nachhaltigkeitsanforderungen entspricht.

    Dokumente zum Download:

  • Zusätzliche Informationen bei Photovoltaikanlagen

    Die Einspeisung und Vergütung von Strom aus solarer Strahlungsenergie erfordert die Erfüllung bestimmter Vergütungsvoraussetzungen gemäß EEG. Diese sind vom Anlagenbetreiber einzuhalten und dem Netzbetreiber ggf. nachzuweisen.
    Wichtige Informationen z.B. zur Inbetriebnahme Ihrer Erzeugungsanlage finden Sie im nachfolgenden Downloadbereich. Die Höhe der aktuellen Vergütung finden Sie auf der Internetseite der Bundesnetzagentur

    Informationen zu PV-Anlagen mit Stecker (Plug-In-Anlagen) finden sie hier.

Alle Arbeiten an der elektrischen Anlage hinter der Übergabestelle (Hausanschlusssicherung) dürfen nur durch einen im Installateurverzeichnis bei inetz eingetragenen Elektrofachbetrieb vorgenommen werden.